Seit ich nicht mehr fliege…

… hat meine Seele mehr Zeit und Raum zum Reisen – zu träumen und abzuheben, innerlich die Flügel zu entfalten und sich in neue Höhen aufzuschwingen. Vollkommen präsent im Hier-und-Jetzt.

Was Du aus diesem Blogbeitrag für Dich mitnehmen kannst:

… mehr innerlich zu reisen, zu träumen und abzuheben,

… viel öfter zu reisen als bisher – nur anders,

… das Hier-und-Jetzt noch intensiver zu genießen – ohne andere Orte zu idealisieren,

… gefühlte Ungerechtigkeit aufzulösen und in noch höherem Frieden zu sein,

… Dein Energiesystem zur Ruhe kommen zu lassen,

… die Fülle und Freude zu genießen.

 

Vorteile, nicht zu fliegen

Der größte Vorteil ist klar: Es kostet Dich nichts, wenn Du nicht fliegst. Doch das war nicht der Grund, warum ich nun schon länger nicht mehr geflogen bin. Zum einen wollte ich für meine bessere persönliche Öko-Bilanz das Fliegen einschränken. Zum anderen wollte ich erleben, welchen Einfluss dies auf mein Bewusstsein und Energiesystem haben könnte. Und offensichtlich ging ich unbewusst davon aus oder ahnte, dass eine Flugabstinenz sich positiv auswirkt …

Meine Bilanz ist noch positiver und erfüllender als ich erwartet hatte. Deshalb teile ich meine Erkenntnisse mit Dir zur Inspiration… Deie Schönste gibt es ganz zum Schluss 😉:

1. Auf mein Energielevel hat diese Flug-Diät einen positiven Effekt. Ich bin noch viel mehr in meiner Mitte und Ruhe – ohne den ganzen Aufwand, Tumult und Stress am Flughafen…

2. Mein Geist reist viel mehr. Statt sich mit Urlaubsplanung, Recherche, Buchen, Packen abzulenken, gilt es viel mehr Zeit und Raum im JETZT zu füllen. So hat sich mein Geist innerlich auf eine weitreichendere Entdeckungsreise begeben und ganz neue innere Flugbahnen erschlossen, ist in Träumereien abgetaucht und hat jede Menge Visionen erschaffen. Nicht alle werde ich umsetzen, doch sehr viele. In jedem Falle bin ich erstaunt, wie leicht mein Geist und meine Seele immer kreativer aus dem Vollen hier und jetzt schöpfen.

3. Ein mir bis dahin noch gar nicht bekanntes, inneres Belohnungssystem hat automatisch dazu beigetragen, dass ich mir viel mehr schöne Momente im Alltag gegönnt habe. Das passierte von ganz alleine; zu Beginn noch mit der eigenen Rechtfertigung von ‚Dafür fährst Du ja nicht in Urlaub‘. So ging ich regelmäßig, auch unter der Woche, öfter Radeln, Wandern, zum See, Freunde treffen, kurze Auszeiten nehmen. Der Grad der Erfüllung und Erholung pro Woche steigt dadurch extrem (zum Glück habe ich innerlich vorgearbeitet, denn Fülle anzunehmen und sich das Leben glücklich zu gestalten – ohne schlechtes Gewissen oder den ständigen Antreiber in uns – ist in unserer anspruchsvollen Gesellschaft ja eine Kunst für sich). So kann ich unendlich viele schöne Wochen genießen. Interessanterweise wird der Gedanke an weite Reisen zu Stress, sodass der Gedanke, erst mal nicht fliegen zu ‚müssen‘, Freude und Erleichterung auslöste.

4. Nun bin ich mehr als ein Jahr nicht geflogen, sondern nur mit dem Zug zu schönen Orten in Deutschland und Österreich gereist. Zuletzt war ich auf einem Campingplatz, der nur noch wetterbedingt länger offen hatte…. So dass es sich in umso himmlischerer Ruhe wunderbar abschalten, meditieren, Yoga machen und mit den Schwänen schwimmen ließ… extrem erholsam und Kraft spendend, was sich viel länger bewahrte, als nach dem Rückflug einer weiteren Reise.

5. Zuletzt gestehe ich mir heute zu, dass ich viel mehr fühle und aufnehme, als mir bisher klar war; weit mehr als nur das, was das Auge sieht. Deshalb ist Reisen für mich viel kräftezehrender, statt nur erholsam.
Ohnehin ist es ja so: Trotz paradiesischer Kulisse streiten Paare genauso wie zu Hause; viele sind in ihren Erwartungen enttäuscht; und der Druck ans Glück im Paradies zu hoch.

Sich selbst hat man eben immer dabei. Und selbst, wenn es die glücklichste Zeit im Leben wäre, wie traurig wäre das für das wahre Leben und die ganze wertvolle reisefreie Zeit?

Mehr Leben

Ich bin um eine einfache, beseelende Antwort reicher: Ich war an all den schönen Orten der Welt, an denen ich war, nie glücklicher, als ich es in dem Moment vermochte, zu sein. Schöne Eindrücke, wundervolle Sonnenaufgänge wie Sonnenuntergänge, Lichtspiele in der Natur gibt es überall.

Es ist nicht die Schönheit in der Ferne, die einen Menschen dauerhaft beseelt, sondern es ist Dein Blick in die Welt, mit dem Du Dich beseelst. Jeden Tag aufs Neue. Da wo Du bist.  

Und was ich den schönsten, friedvollsten Gedanken daran finde: Es gibt keine Ungerechtigkeit außer die, an die wir glauben und die wir durch unseren Glauben daran auch fühlen.

Es ist nicht ungerecht, dass manche Menschen viel reisen und andere wenig. Es ist nicht ungerecht, dass manche sich viel mehr leisten können und andere weniger. Wenn Du Dein Leben als Deine Lebensreise anerkennst, dann wirst Du sehen, wie spannend dieses Abenteuer ist… und wie sehr es an Dir liegt…. innerlich abzuheben, den Mut zu haben, wieder zu träumen… und in Deine Visionen zu fliegen…

Was Du aus Deinem Leben machst, liegt weniger an dem Geld, das Du hast, oder an den Dingen, die Du besitzt, als an Deinem Blick auf die Welt – und dem, was Du dadurch an Gefühlswelt in Dir erschaffst.

Also: Lass Deinen Verstand fliegen, hab den Mut emotional zu träumen, so lange in Deinen Bildern zu reisen, bis Du sie fühlst… und erschaffe Dir Dein Paradies in Deiner Welt!

Einen kleinen Traum, der mich im vergangenen Jahr besucht und begleitet hat, habe ich inzwischen ins Leben gebracht. Es fing ganz harmlos nur mit einem Gedanken an, der aufs Papier fand… dann mit Widerständen begleitet war (zu teuer, macht keinen Sinn, es gibt doch schon so viele Bücher, konzentriere Dich lieber auf xyz!), …  und allem zum Trotz habe ich ihn mir aus reiner Spielfreude und Vorfreude am in-die-Welt-schenken realisiert. Hier findest Du ihn: meine kleine >> Geldheldinnen-Geschichte – eine Inspiration zum Teilen, Träumen, Kettensprengen… und Abheben!

So, und ich werde irgendwann auch wieder weiter reisen und wirklich fliegen … mit neuem Bewusst-SEIN.

Alles Liebe,
Nicole