Geldheldinnen_Nicole In einer Geldheldinnen-Disziplin bin ich besonders erfolgreich:

Aus bisher gültigen Erfolgsmodellen erfolgreich auszusteigen, um das zu leben, was für mich sinnvoll und erfüllend ist – und so bin ich Teil der Geldheldinnen.

 

Dafür habe ich mich immer wieder von begrenzenden Überzeugungen gelöst, insbesondere von den Prinzipien:

  • „Geld ist harte Arbeit“, welches ich in meiner Kindheit im Umfeld stark erlebt habe und das mir auch meine Eltern in unserer Metzgerei vorgelebt haben
  • „Erfüllung durch mehr Sicherheit“. Meinen Traumberuf in der Arbeitsvermittlung habe ich gekündigt, da sich die Perspektive der Beamtenlaufbahn trotz oder wegen der Bequemlichkeit für mich nach Sterben auf Raten anfüllte, statt nach erlebbarer Erfüllung, Entwicklung und Selbstverwirklichung
  • „Geld ist Erfolg“. Eine mögliche Karriere in einem namhaften deutschen Konzern habe ich gar nicht erst weiter verfolgt und nach einem bestens bezahlten Jahr in Asien gefühlt, dass mehr Geld seinen Wert verfehlt, wenn die eigene Erfüllung fehlt. // wenn das Strahlen in den Augen verloren geht – obwohl ich als Mensch bestens versorgt bin und scheinbar alles habe. Das Strahlen in den Augen eines Menschen ist nicht abhängig davon, wie der Mensch hat, sondern wie glücklich und erfüllt er wirklich ist, wie sehr er sich selbst und das Leben liebt.
  • Im Stiftungsaufbau in Costa Rica habe ich ein Jahr im „Realtausch“ erlebt und Kost und Logie gegen Pressetexte, Übersetzungen, Vermarktung und ähnliches gedeckt. Nach diesem Jahr kannte ich über 150 Hotels, Lodges und Reiseveranstalter und mindestens genauso viele Geschichten der Menschen dahinter. Es war ein Jahr, in dem ich überall als Mensch zu Hause war. Es war für mich das Jahr meiner Neugeburt – angekommen zu sein in diesem Leben, voller Vertrauen versorgt zu sein; nicht durch Besitz, den ich gar nicht hatte, sondern durch das Bewusstsein, dass ich als Mensch im Austausch mit anderen bereits bestens versorgt bin. Und es menschliche Berührung als Quelle des Glücks zu erfahren und zu leben gilt.

Diese Erfahrung hat mich nun zum Glück nicht in dem Bestätigt, was ich schon als Kind gelernt habe „Glück im Spiel, Pech in der Liebe“, „Man kann eben nicht alles haben“, lieber weniger haben und glücklich sein, als viel haben und unglücklich sein. Das wir uns in dieser „entweder-oder“-Falle bewegen, hat nichts mit dem Leben zu tun, sondern mit einem menschlichen Missverständnis im Leben. Das Leben liebt uns genug, um uns beides zu erlauben: reich und glücklich zu sein. Wenn wir daran zweifeln, dann weil wir etwas kostbares verloren haben: Vertrauen.

Seither ist es mir eine „Mission“ Menschen den eigenen Weg zu echter finanziellem wie menschlichem Reichtum zu ebnen. Es geht nicht um Verzicht, sondern um mehr. Es geht darum, die Liebe ins Leben wieder zu finden, uns selbst bedingungslos zu lieben und aus dieser Liebe mehr aus diesem Leben zu machen. Dann braucht es keinen Mangel. Und für jedes „zu viel“ gibt es beste Möglichkeiten dem Leben, der Welt, anderen Menschen, unserer Umwelt, Natur und Tier reichlich zurück zugeben. Zu einer „besseren“ liebevolleren Welt beizutragen. Das erfordert den Mut, den eigenen Mangel zu beenden.

 

Ich bin für mich selbst vor allem eines: ein Beispiel dafür sehr konsequent meinen Weg zu gehen. Und diesen Weg erst im Gehen zu finden.  Ohne je zurück zu schauen einfach weiter meiner inneren Stimme und meinem Herzen zu folgen.
Ich lebe nicht nur das, was ich als `Berufung` empfinde, sondern all das was mir wichtig ist: Zeit für mich selbst, Zeit, um meine Kinder zu sehen und an entscheidenden Stellen für sie dazu sein, wenn sie mich wirklich brauchen. Zeit, um das entstehen zu lassen, was dann von ganz alleine entstehen mag… Ich weiß es meist selbst nicht J.

Oft sind es die kleinen, kaum sichtbaren Veränderungen, die langfristig und dauerhaft – somit nachhaltig – etwas ganz anderes großes entstehen lassen.

Insofern muss ich ein bekanntes Zitat umkehren, denn ganz oft im Leben leisten wir wertvolles, ohne uns dessen bewusst zu sein: „einen kleinen Schritt für die Menschheit, aber einen sehr großer Schritt für einen Menschen – Du selbst“ .

 

Finanziell frei bin ich vor allem dadurch, dass ich freie Entscheidungen treffe – erst mal unabhängig finanzieller Einflüsse. Und falls die getroffene Entscheidung von Finanzen abhängig zu sein scheint, kommt der nächste Schritt: wie geht es??

 

Mein Wunsch?  Dass es noch viel mehr werden. Frauen, die erkennen, dass sie alles in sich tragen, was es für einen guten freudvollen wie Gewinn bringenden Umgang mit Geld braucht. Die erkennen, dass sie mit dem Verzicht auf Geld nicht besseres bewirken, sondern mit mehr Geld noch mehr Gutes tun können. Frauen, die überzeugt, begeistert und zum Wohle aller, ihre Liebe in die Welt bringen – ohne dafür auf Geld und das zusätzliche Glück, das es mit sich bringt zu verzichten.

Gerade angesichts der großen Menge an Geld, die wir auf unserem Planeten haben, brauchen wir Menschen, die verantwortungsvoll, wertbewusst und damit vorbildlich umgehen.
Und selbst wenn wir kein Geld mehr haben sollten: das, was es für einen guten Austausch mit Geld braucht, brauchen wir auch ohne Geld: Wertschätzung, Vertrauen und Liebe in Beziehungen.