29.07.2015
Schluss mit immer lieb sein
Immer verfügbar, immer hilfsbereit, in der Hoffnung auf Wertschätzung. Als ich damit aufhörte und meine Preise anhob, kam öffentliche Kritik. Und mit ihr eine überraschende Freiheit.
Ich bin nicht mehr die Liebe. Nicht mehr die Nette, die immer verfügbar und immer hilfsbereit ist, in der stillen Hoffnung, dafür Wertschätzung und Zuneigung zu bekommen.
Was ich beim Geld beobachtet habe
Wer mehr gibt, bekommt nicht mehr Respekt. Er bekommt weniger.
Das klingt ungerecht und ist trotzdem so. Solange Du unter Wert arbeitest, wird genau das zum Maßstab. Nicht Deine Leistung, sondern der Preis, den Du dafür aufrufst.
Was passierte, als ich das geändert habe
Als ich aufgehört habe, mich unter Wert zu verkaufen, kam öffentliche Kritik. Ich hätte erwartet, dass mich das trifft.
Stattdessen war es befreiend. Die Angst vor der Abwertung durch andere war einfach durch.
Warum ich die Preise nicht senke
Es wäre leicht, die Preise für meine Veranstaltungen zu senken und mehr Leute in den Raum zu holen. Ich mache es nicht. Ich halte lieber die Qualität und die Größe der Runde.
Seit vielen Jahren arbeite ich an einem Thema, das ein Tabu ist. Die eigene Beziehung zu Geld anzuschauen ist elementar. Es ist die praktischste Form von Selbstwertarbeit, die ich kenne.
Was ich Dir mitgebe
Steh in Deinem Wert. Ruhig, aber beständig. Nicht laut, nicht kampfeslustig. Einfach so, dass es nicht mehr verhandelbar ist.
Diese Geschichte geht weiter
Fast geschafft. Bitte schau in dein Postfach und bestätige die Anmeldung mit dem Link in der E-Mail.