15.03.2016
Scham, Wut und die Lücke dazwischen
Geld ist eines der emotionalsten Themen überhaupt. Zwei Gefühle stehen Frauen dabei besonders im Weg. Eines davon ist eine Kraftquelle, wenn man es lässt.
Geld ist eines der emotionalsten Themen überhaupt. Und zwei Gefühle spielen dabei für Frauen eine besondere Rolle.
Scham
Scham stellt das eigene Licht unter den Scheffel. Sie sorgt dafür, dass wir in dem Moment, in dem es um Geld geht, kleiner werden.
Sie ist der Grund, warum eine Frau, die ihre Arbeit gut macht und das auch weiß, im Gespräch über das Honorar plötzlich zurücksteckt.
Wut
Das zweite Gefühl ist Wut. Sie gilt als unweiblich, deshalb wird sie heruntergeschluckt.
Dabei ist sie die Kraftquelle. Wenn Du eine berechtigte Wut erkennst und annimmst, statt sie wegzudrücken, entsteht daraus Klarheit. Und Klarheit ist genau das, was Du in einer Verhandlung brauchst.
Die Stärken, die schon da sind
Frauen sind gute Beziehungsmanagerinnen mit hoher emotionaler Kompetenz. Und mehreren Untersuchungen zufolge schneiden sie bei Geldanlagen im Schnitt besser ab als Männer, weil sie ruhiger und langfristiger vorgehen.
Das heißt nicht, dass alles gut ist. Es heißt, dass die Voraussetzungen längst da sind.
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