26.08.2015
Wir vergleichen Preise, ohne die Werte zu kennen
Preise lassen sich leicht vergleichen, Werte nicht. Deshalb fällt es schwer, zu höheren Preisen zu stehen. Dabei steckt darin mehr als eine Zahl.
Wir leben in einer Welt, in der wir Preise vergleichen, ohne die Werte zu kennen. Das macht es nicht leicht, zu höheren Preisen zu stehen. Dabei ist genau das wertvoll.
Ein Preis markiert eine Grenze
Mit Preisen, die wir bereitwillig zahlen, weil sie innerhalb unserer Komfortzone liegen, bestätigen wir genau diese Grenze.
Wer sich weiterentwickeln will, braucht irgendwann einen Preis, der die erste Grenze sprengt, nämlich die des Bisherigen. Dieser Schritt selbst ist schon die Veränderung, noch bevor irgendetwas stattgefunden hat.
Länger heißt nicht wertvoller
Viele glauben, ein längeres Seminar sei automatisch mehr wert. Mehr Zeit bedeutet aber nicht mehr Wert.
Echter Mehrwert entsteht durch Fokus. Durch Wertschätzung und Vertrauen, auch in die eigenen inneren Ressourcen.
Reine Preisvergleiche sind Vergleiche zwischen Stachelbeeren und Äpfeln
Natürlich gibt es günstigere Angebote. Sie spiegeln ein anderes Bewusstsein.
Wichtig ist, preislich aus der Vergleichbarkeit herauszutreten. Denn kein Mensch ist mit einem anderen vergleichbar, und keine Begleitung ist es.
Der Preis ist immer subjektiv
Was günstig, billig oder teuer ist, entscheidet jede und jeder für sich. Der Wert entsteht durch die Wertschätzung, die wir einer Sache beimessen.
Und das hat eine praktische Folge: Höhere Preise führen zu höherer Achtsamkeit. Was man teuer bezahlt hat, nimmt man ernster. Damit steigt auch der Nutzen.
Warum das nicht nur Deine Sache ist
Frauen verdienen in gleichen Berufen weniger als Männer. Das ändert sich nicht dadurch, dass wir günstiger anbieten. Es ändert sich dadurch, dass wir selbstbewusst zu unserem Wert stehen.
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