26.03.2016
Warum ich es nicht billig mag
Für Veränderung einen gewohnten Preis zu zahlen, kann Selbstbetrug sein. Denn schon im Bezahlen verlangst Du Dir dann nichts ab.
Für Veränderung und Weiterentwicklung einen günstigen oder gewohnten Preis zu zahlen, kann reiner Selbstbetrug sein.
Einerseits, weil man diese scheinbar günstigeren Veranstaltungen regelmäßiger besucht und dann nur scheinbar kein Geld für etwas Größeres hat. Andererseits, weil man sich bereits im Bezahlen keine Veränderung abverlangt. Man zahlt den gewohnten, komfortablen Preis und bleibt damit in der gewohnten Komfortzone.
Dafür ist mir meine Zeit zu schade: Menschen dabei zu helfen, mit mehr Leichtigkeit im gewohnten Mangel zu schwimmen. Selbst dann, wenn ich dabei mehr verdienen würde, nämlich mit billigeren Preisen und mehr Teilnehmern.
Was mich begeistert
Echte und dauerhafte Veränderung. Je größer die Schritte, desto erfüllender.
Wenn drei Menschen da sind, die wirklich da sein wollen, erfüllt mich das. Selbst wenn ich weniger verdiene. Sind es mehr, die wirklich wollen, erfüllt mich das genauso.
Das Erfüllende ist nicht die Menge, sondern die Qualität. Die echte Aufmerksamkeit und der spürbare Wille im Raum.
Wie gute Veranstaltungen sind
Wie guter Sex, ehrlich gesagt.
- Klasse, jenseits von billig
- freiwillig und mit allem Spaß an der Freude
- gesundes Geben und Nehmen, bei dem jede für sich, ihre Grenzen und ihre Bedürfnisse sorgt
Dann sind alle glücklich und bereichert.
Dafür biete ich gern den Raum. In Präsenz, Zeit und Muße, ohne künstliche Verlängerungen.
Es sind einzigartige Momente, die es so nie wieder geben wird. Denn beim nächsten Mal wird es, wie bei wirklich gutem Sex, sowieso anders. Weil man anders und noch mehr fühlt.
Was bleibt, sind die Beziehungen
Und die bleiben ein Leben lang. Je nachdem, wie sehr wir auch diesen Wert schätzen und pflegen.
Billiger kommt mir einfach nicht mehr in die Tüte.
Diese Geschichte geht weiter
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