11.03.2016
Geld und Macht. Eine Einladung
Macht ist für viele Frauen negativ besetzt, oft ohne dass sie es merken. Das untergräbt genau die Handlungsfähigkeit, die sie bräuchten.
Macht ist für viele Frauen negativ besetzt. Bewusst oder unbewusst. Und diese Haltung untergräbt genau das, was sie bräuchten: die eigene Handlungsfähigkeit.
Wenn Du nicht in Deiner Macht bist, bist Du in Deiner Ohnmacht. Dazwischen gibt es wenig.
Wut gehört dazu
Macht hat mit Wut zu tun, und mit Leidenschaft. Das klingt unbequem und ist es auch.
Unterdrückte Wut zeigt sich bei Frauen oft doppelt: finanziell und körperlich. Sie verschwindet ja nicht, nur weil sie niemand ausspricht.
Dabei kann Wut die wertvollste Kraft zur Befreiung aus der Ohnmacht sein.
Zwei Wege, mit ihr umzugehen
Nach innen. Die eigenen alten Konflikte anschauen und lösen. Das ist die stille Variante und meist die anstrengendere.
Nach außen. Sich für das einsetzen, wovon Du innerlich überzeugt bist. Daraus entsteht Klarheit und Durchsetzungskraft.
Ein Beispiel aus meiner eigenen Arbeit
Als ich einen Ratgeber zu genau diesem Thema geschrieben habe, bin ich selbst in Wut geraten. Es gab ein Missverständnis mit meiner Lektorin.
Das Unangenehme daran: Ich musste es ansprechen. Das Gute daran: Aus dieser Auseinandersetzung wurde am Ende mehr Vertrauen zwischen uns, nicht weniger.
Echte Auseinandersetzung stärkt Beziehungen. Das gilt auch für die Beziehung zu Geld.
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