05.10.2021
Folge Deinen Träumen. Auch den begrabenen
Hast Du als Kind größer geträumt als heute? Die meisten Grenzen, die wir uns setzen, haben wir gelernt. Sie sind nicht echt. Über begrabene Träume und einen Wunschzettel, der Jahre später wahr wurde.
Welche Träume schmiedest Du gerade?
Und wenn Du ehrlich bist: Hast Du als Kind größer geträumt als heute?
Die meisten Grenzen, die wir uns setzen, sind gelernt. Wir haben sie aus unserem Umfeld übernommen, nicht weil sie stimmen, sondern weil sie um uns herum galten.
Zwei Schritte, die ich Dir empfehle
Erkenne Deine begrabenen Träume. Hab den Mut, alten Träumen nachzuspüren. Und dann entscheide bewusst: verabschieden oder wiederbeleben. Beides ist in Ordnung. Nur unentschieden herumliegen sollten sie nicht.
Würdige Deine gelebten Träume. Schau nach, welche Träume Du längst verwirklicht hast. Auch die kleinen. Gerade die kleinen.
Eine Geschichte, die ich gern erzähle
Ich hatte einmal einen Wunschzettel geschrieben und ihn hinter meine Kommode geklebt. Darauf stand, was ich mir wünschte: ein größeres Haus, ein Dachgeschoss, eine Sauna, ein großer Garten, Nähe zur S-Bahn.
Dann habe ich ihn vergessen. Jahre später kam ich an einem leer stehenden Haus vorbei, klingelte einfach und fragte, ob ich mir den Garten ansehen dürfe.
Es war alles da. Genau so, wie es auf dem Zettel stand, den ich längst nicht mehr im Kopf hatte.
Was ich daraus gelernt habe
- Formuliere Deine Wünsche klar. Klar heißt: ohne inneren Widerstand beim Aufschreiben.
- Verbinde Dich regelmäßig mit ihnen, in ruhigen Momenten, nicht zwischen Tür und Angel.
- Und dann lass los und folge Deiner Freude.
Gerade das Loslassen ist der Teil, den die meisten überspringen. Dabei ist er der wichtigste. Denn erwartungsfreies Träumen befreit Dich von der Angst, dass es nicht klappen könnte. Und diese Angst ist es, die Dich klein hält, finanziell wie sonst.
Diese Geschichte geht weiter
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